Thema:
Internet, Internetkriminalität: Was ist Phishing und was kann man gegen Phishing tun?
Bankraub zahlt sich nicht mehr aus, überall hängen Kameras herum, Bank-Filialen verzichten auf Bar-Auszahlung und an so manchem Bankschalter können nur noch Überweisungsträger geklaut werden. Da ist es um einiges lukrativer und anonymer im Internet Beute zu machen. Zurzeit werden wieder vermehrt E-Mails verschickt, mit deren Hilfe Betrüger die Kundenkonten und Zugangsdaten von E-Mail-Diensten, Internetbezahldiensten, Banken, Shops, Auktionsportalen oder sozialen Netzwerken ausspähen wollen und können, wenn man darauf hereinfällt. Mit „Phishing“ werden allein in Deutschland jährlich zweistellige Millionenbeträge erbeutet.
Die Anspielung im Einleitungstext soll natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass immer noch Banküberfälle begangen werden, die nicht nur wirtschaftliche, sondern bei Opfern vor allem psychische Schäden verursachen. Englische Wissenschaftler wollen allerdings tatsächlich herausgefunden haben, dass Bankräuber wohl nur im Niedriglohnsektor anzusiedeln sind. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Online-Kriminalität stetig zunimmt. Für fortgeschrittene Internetnutzer eigentlich ein alter Hut, so ist „Phishing“ dennoch immer wieder aktuell, denn Betrüger lernen schnell aus Fehlern, optimieren und verfeinern ihre Methoden, um immer wieder eine neue Surfer-Generation über den Tisch ziehen zu können. Einige aktuelle Betrugsstrategien sind sogar derart ausgeklügelt und komplex, so dass die meisten allgemeingültigen Gegenmaßnahmen wirkungslos erscheinen. Beachtet man aber einige wichtige Grundregeln, sind „Phishing-Mails“ keine Gefahr mehr.