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DNA als Datenspeicher- Sind das noch Daten oder Lebensformen?

Thema:

Computertechnologie, Speichermedien, Forschung: Biologische Datenträger

Illustration DNA: Strang verwandelt sich in Leiterbahnen
Science-Fiction lässt schön grüßen. Biocomputer und biologische Speichermedien sind keine neue Idee, schon seit über 30 Jahren sind Wissenschaftler auf der Suche nach alternativen Datenspeichern. Forschern aus Großbritannien und den USA ist es bereits vor einigen Jahren gelungen digitale Informationen nicht nur auf einem DNA-Molekül zu speichern, sondern diese auch fehlerfrei wieder abzurufen. Zukünftig können so riesige Datenmengen gesichert werden, die ohne großen Energiebedarf über Jahrtausende erhalten bleiben.

Nach Schätzungen der Wissenschaftler ist auf einem Gramm DNA Platz für eine Million CD's. In einer kleinen Teetasse könnten 100 Millionen Stunden Videomaterial verstaut werden, was ungefähr allen auf der Erde jemals gedrehten Filme entspricht. Neben Professor George Church und seinem Team von der Harvard Medical School in Boston, ist es ebenso Dr. Nick Goldman und seiner Arbeitsgruppe des European Molecular Biology Laboratory gelungen, digitalen Code in biologischen Code zu übersetzen.

Um den praktischen Nutzen dieser Technologie zu demonstrieren, wurden einige Dateien unterschiedlicher Datenformate ausgewählt und in einigen winzigen Fragmenten eines künstlich hergestellten DNA-Moleküls abgespeichert. Darunter war ein Foto des Instituts der Forscher, ein Textdokument mit allen 154 Sonetten von Shakespeare, sowie ein PDF-Dokument einer Studie über die Entdeckung der DNA-Molekularstruktur der beiden Nobelpreisträger Francis Harry Compton Crick und James Dewey Watson. Abschließend hinterlegten die Wissenschaftler noch eine Audio-Datei im MP3-Format, mit einem Ausschnitt der berühmten Rede des Bürgerrechtlers Martin Luther King: „I Have a Dream“.

Mit Papier dreidimensional drucken

Thema:

3D-Druck, Druck, Technologie: 3D-Druck mit umweltfreundlichen Stoffen.

Auch wenn bereits in den 80er Jahren die ersten 3D-Drucker produziert wurden, die Objekte aus Epoxidharz fertigen konnten, so wurde diese Technologie besonders in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Mittlerweile können in einem Arbeitsgang sogar Gegenstände aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden. Doch das dreidimensionale drucken mithilfe herkömmlicher Papierbögen ist neu und in vielerlei Hinsicht innovativ.

In Anlehnung an die Botin der Götter aus der griechischen Mythologie gibt schon der Name „IRIS“ (deutsch: Regenbogen) einen Hinweis auf eine der Besonderheiten des 3D-Druckers von „Mcor Technologies“, denn er ist in der Lage den erstellten Objekten eine hochauflösende fotorealistische Oberfläche zu verleihen. Neben der originalgetreuen Farbwiedergabe und der umweltfreundlichen Produktion von dreidimensionalen Objekten, die ohne Bedenken auch in geschlossenen Räumen möglich ist, überzeugt er außerdem durch die Verwendung des Ausgangsmaterials in Form handelsüblicher DinA 4 Papierbögen.

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