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Versteckt vor aller Augen

Thema:

Kuriositäten, Kunst: Cameo Auftritte in Filmen und TV-Serien

Illustration Cameo Auftritte - Kamera und Lupe mit Auge
Die menschliche Wahrnehmung ist leicht auszutricksen, besonders visuelle Sinneseindrücke offenbaren bei jedem gut vorgetragenen Zaubertrick nachweislich ihre Schwächen. Aber selbst wenn man den dargebotenen Zaubertrick kennt, macht es Spaß ihn sich anzusehen. So ähnlich verhält es sich auch mit den „Cameo Auftritten“ in Filmen, bei denen bekannte Persönlichkeiten meist nur für wenige Sekunden als Statisten auftauchen oder allenfalls eine minimale Sprechrolle erhalten.

Schon zu Zeiten des Schwarz-Weiß-Films waren überraschende Auftritte des Regisseurs, Produzenten oder Autors sehr beliebt und nichts neues für das Kino- oder Fernsehpublikum, denn bereits 1927 war es Alfred Hitchcock, der in dem Film „Die Mieter“ einen seiner ersten Kurzauftritte hatte. Seitdem gab es eine ganze Reihe weiterer Regisseure, die in ihren Filmen auftauchten, darunter sind so bekannte Namen wie Rainer Werner Fassbinder, Lars von Trier, Stephen King, Quentin Tarantino oder Peter Jackson. Auch die Schöpfer der Filmstoffe traten und treten gern in den entsprechenden Verfilmungen auf. So wie der bekannte deutsche Schriftsteller und Drehbuchautor Erich Kästner, der in vielen Verfilmungen seiner Kinderbücher als Statist zu sehen ist. Auch und vor allem Stan Lee, der weltbekannte US-amerikanische Comicautor und Schöpfer vieler Superhelden aus dem Marvel-Universum, trat regelmäßig in von ihm mitproduzierten Comicverfilmungen wie „X-Men“, „Spiderman“, „Hulk“ etc. auf.

Ostereiersuche im Datendschungel

Thema:

Easter Egg, Kuriositäten: Wie entstatnd das "Osterei".

Wer glaubt, dass die traditionelle Suche nach Ostereiern nur etwas für Kinder ist und ausschließlich zu Ostern stattfindet, hat sich getäuscht, denn in der digitalen Welt ist das ganze Jahr Ostern. „Easter Eggs“ sind nämlich auch bei Softwareentwicklern und Programmierern ein sehr beliebtes Mittel, eine unverwechselbare Signatur zu hinterlassen und ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen. Man findet sie in nahezu allen Programmen, Spielen und sogar in Hardwarekomponenten bekannter Hersteller.

Der strengen Definition nach ist ein „Easter Egg“ die Signatur eines Programmierers, die ohne Wissen des Arbeitgebers im Programm oder dem Programmcode versteckt wurde und auf unterhaltsame Art als Statement für die Urheberschaft zu verstehen ist. Als Erfinder der „Easter Eggs“ gilt der Entwickler und Programmierer Warren Robinett, der 1978 seinem damaligen Arbeitgeber „Atari“ das erste „digitale Ei ins Nest legte“. Das legendäre Softwareunternehmen verweigerte ihm die Anerkennung als Urheber und Erfinder des Computerspiels „Adventure“, woraufhin er den Schriftzug „Entwickelt von Warren Robinett" auf eine Wand in einem versteckten, virtuellen Raum des Spiels platzierte und sich auf diese Weise verewigte.

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