Donnerstag, 14. September 2017

Versteckt vor aller Augen

Thema:

Kuriositäten, Kunst: Cameo Auftritte in Filmen und TV-Serien

Die menschliche Wahrnehmung ist leicht auszutricksen, besonders visuelle Sinneseindrücke offenbaren bei jedem gut vorgetragenen Zaubertrick nachweislich ihre Schwächen. Aber selbst wenn man den dargebotenen Zaubertrick kennt, macht es Spaß ihn sich anzusehen. So ähnlich verhält es sich auch mit den „Cameo Auftritten“ in Filmen, bei denen bekannte Persönlichkeiten meist nur für wenige Sekunden als Statisten auftauchen oder allenfalls eine minimale Sprechrolle erhalten.

Schon zu Zeiten des Schwarz-Weiß-Films waren überraschende Auftritte des Regisseurs, Produzenten oder Autors sehr beliebt und nichts neues für das Kino- oder Fernsehpublikum, denn bereits 1927 war es Alfred Hitchcock, der in dem Film „Die Mieter“ einen seiner ersten Kurzauftritte hatte. Seitdem gab es eine ganze Reihe weiterer Regisseure, die in ihren Filmen auftauchten, darunter sind so bekannte Namen wie Rainer Werner Fassbinder, Lars von Trier, Stephen King, Quentin Tarantino oder Peter Jackson. Auch die Schöpfer der Filmstoffe traten und treten gern in den entsprechenden Verfilmungen auf. So wie der bekannte deutsche Schriftsteller und Drehbuchautor Erich Kästner, der in vielen Verfilmungen seiner Kinderbücher als Statist zu sehen ist. Auch und vor allem Stan Lee, der weltbekannte US-amerikanische Comicautor und Schöpfer vieler Superhelden aus dem Marvel-Universum, trat und tritt regelmäßig in von ihm mitproduzierten Comicverfilmungen wie „X-Men“, „Spiderman“, „Hulk“ etc. auf.

Montag, 6. März 2017

Reingelegt und abgezockt: Branchenbuch-Schwindel

Thema:

Internet, Internetkriminalität: Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE), Abzocke mit Branchenbucheinträgen

Es ist soweit, ein Brief der „Gewerbeauskunft-Zentrale“ erreicht den firmeneigenen analogen Postkasten. Eigentlich müsste man beleidigt sein, erst jetzt wahrgenommen zu werden, wo doch etliche dubiose Firmen seit einigen Jahren erfolgreich ihr Unwesen treiben. Aber Spaß bei Seite, denn enorm ist nicht nur der deutschlandweite wirtschaftliche Gesamtschaden, sondern vor allem die psychische Belastung vieler Geschädigter, die zum Teil über viele Monate mit Mahnbescheiden der entsprechenden Firmen und Inkasso-Büros behelligt werden.

Der Ablauf dieser perfiden Masche ist immer gleich. Entweder landet ein Schreiben per Fax, E-Mail oder Brief im Büro eines Unternehmens, welches auf den ersten Blick wie ein amtlicher, behördlicher Antrag aussieht oder einer Benachrichtigung eines bekannten seriösen Unternehmens wie „Das Örtliche“ oder „Gelbe Seiten“ ähnlich ist. Angeboten wird lediglich ein Branchenbucheintrag speziell für Gewerbetreibende, zu einem horrenden Preis auf einem unbedeutendem Internetportal.

Dienstag, 15. Januar 2013

Angeln im digitalen Teich: Vorsicht vor Passwort-Ködern

Thema:

Internet, Internetkriminalität: Was ist Phishing und was kann man gegen Phishing tun?

Bankraub zahlt sich nicht mehr aus, überall hängen Kameras herum, Bank-Filialen verzichten auf Bar-Auszahlung und an so manchem Bankschalter können nur noch Überweisungsträger geklaut werden. Da ist es um einiges lukrativer und anonymer im Internet Beute zu machen. Zurzeit werden wieder vermehrt E-Mails verschickt, mit deren Hilfe Betrüger die Kundenkonten und Zugangsdaten von E-Mail-Diensten, Internetbezahldiensten, Banken, Shops, Auktionsportalen oder sozialen Netzwerken ausspähen wollen und können, wenn man darauf hereinfällt. Mit „Phishing“ werden allein in Deutschland jährlich zweistellige Millionenbeträge erbeutet.

Die Anspielung im Einleitungstext soll natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass immer noch Banküberfälle begangen werden, die nicht nur wirtschaftliche, sondern bei Opfern vor allem psychische Schäden verursachen. Englische Wissenschaftler wollen allerdings tatsächlich herausgefunden haben, dass Bankräuber wohl nur im Niedriglohnsektor anzusiedeln sind. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Online-Kriminalität stetig zunimmt. Für fortgeschrittene Internetnutzer eigentlich ein alter Hut, so ist „Phishing“ dennoch immer wieder aktuell, denn Betrüger lernen schnell aus Fehlern, optimieren und verfeinern ihre Methoden, um immer wieder eine neue Surfer-Generation über den Tisch ziehen zu können. Einige aktuelle Betrugsstrategien sind sogar derart ausgeklügelt und komplex, so dass die meisten allgemeingültigen Gegenmaßnahmen wirkungslos erscheinen. Beachtet man aber einige wichtige Grundregeln, sind „Phishing-Mails“ keine Gefahr mehr.

Montag, 7. Januar 2013

Durch Schwarmfinanzierung zum Erfolg

Thema:

Crowdfunding, Internet, Schwarmfinanzierung: Was ist Schwarmfinanzierung und wie funktioniert das?

Das Konzept des „Crowdfunding“, übersetzt in etwa „von der Menge finanzieren“, wurde erstmals in den USA von der Internetplattform „ArtistShare“ umgesetzt. Die Idee war, Musikern durch eine Vielzahl von Unterstützern Finanzierungsmöglichkeiten für ihre Projekte zu eröffnen. Mittlerweile existieren viele weitere Internetportale, die nicht nur Künstlern und Kreativen aus den verschiedensten Bereichen, sondern ebenso Erfindern oder gemeinnützigen Organisationen die Suche nach Geldgebern ermöglichen.

Zugegeben, ein Imperium lässt sich mit der „Schwarmfinanzierung“ (Crowdfunding) nicht sofort errichten aber das ist auch nicht das vornehmliche Ziel, denn auf diese Weise soll ein Projekt lediglich angeschubst werden, um eine echte Chance auf Erfolg zu haben. Anders als beim „Crowdinvesting“, wo es mit hohen Geldbeträgen um Investitionen in „Startups“ geht, die mit der Aussicht auf eine mögliche Rendite werben, wird beim „Crowdfunding“ ein Produkt, eine Veranstaltung oder eine kreative Idee mit kleineren Geldbeträgen unterstützt und eine Gegenleistung in Form einer Gratis CD, Eintrittskarte oder Namensnennung in einem Filmabspann angeboten. Hinzu kommt, dass man auf den meisten Crowdfunding-Portalen auch gemeinnützige Organisationen in Form von Spenden unterstützen kann. Der Grundgedanke viele Menschen zu erreichen, um kreative und innovative Ideen zu fördern und die Welt ein wenig mitzugestalten, ist oberstes Prinzip.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Mit Papier dreidimensional drucken

Thema:

3D-Druck, Druck, Technologie: 3D-Druck mit umweltfreundlichen Stoffen.

Auch wenn bereits in den 80er Jahren die ersten 3D-Drucker produziert wurden, die Objekte aus Epoxidharz fertigen konnten, so wurde diese Technologie besonders in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Mittlerweile können in einem Arbeitsgang sogar Gegenstände aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden. Doch das dreidimensionale drucken mithilfe herkömmlicher Papierbögen ist neu und in vielerlei Hinsicht innovativ.

In Anlehnung an die Botin der Götter aus der griechischen Mythologie gibt schon der Name „IRIS“ (deutsch: Regenbogen) einen Hinweis auf eine der Besonderheiten des 3D-Druckers von „Mcor Technologies“, denn er ist in der Lage den erstellten Objekten eine hochauflösende fotorealistische Oberfläche zu verleihen. Neben der originalgetreuen Farbwiedergabe und der umweltfreundlichen Produktion von dreidimensionalen Objekten, die ohne Bedenken auch in geschlossenen Räumen möglich ist, überzeugt er außerdem durch die Verwendung des Ausgangsmaterials in Form handelsüblicher DinA 4 Papierbögen.

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